Jahreshauptversammlung 2011
Mit Stolz und Wehmut blickte Gunthard Ohm bei der Jahreshauptversammlung am 11. März 2011 im Landgasthof Kranz auf sechs Jahre an der Spitze des Vereins Freibad Landau zurück, als er sein Amt abgab. „Wir haben mehr geschafft, als nur das Bad zu erhalten,“ sagte er.
Als Bauchfachmann will Ohm die Arbeitsgruppe, die sich um Instandsetzung und -haltung der Becken und Gebäude kümmert, weiter leiten. Gerhard Menkel, der gemeinsam mit Ohm von Anfang an an der Spitze des Vereins gestanden hatte, dankte ihm. Und betonte, dass er die treibende Kraft bei sehr vielen Projekten sei und zu den „Unentbehrlichen“ im Betrieb des Bades gehöre.
Menkel zeigte sich im Gespräch mit der WLZ zuversichtlich, einen Nachfolger zu finden, wenn Ohm weiter für die Bauarbeiten zuständig bleibe. Der hatte den Mit-Vorsitz abgegeben, weil er beim Förderverein Wasserkunst an die Stelle des Vorsitzenden gerückt war.
Ohm appellierte an alle Mitglieder, sich den Wert des Bades für die Lebensqualität, seinen Stellenwert im Rahmen des Projekts Landliebe und seine Bedeutung für die Kinder bewusst zu machen, und sagte: „Jeder kann sich Freiraum für ein Ehrenamt schaffen, wenn er es will.“
Bei den Vorstandswahlen bestätigten die 23 Anwesenden im Landgasthof Kranz Gerhard Menkel (Vorsitz) und Sabine Riess (Kassiererin) in ihren Ämtern. Insgesamt zählt der Verein zur Zeit rund 80 Mitgliedschaften.
Höhepunkt 2010 war Menkel zufolge der Triathlon mit dem zweitbesten Meldeergebnis. Außerdem betonte er das große Engagement von Helfern vor und während der Saison und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.
Deutlich mehr Besucher als im Jahr zuvor hatte Schwimmmeister Peter Hosse für 2010 gezählt (8890 statt 6140), darunter viele Auswärtige – obwohl der Sommer „durchwachsen“ war. Die Wasserqualität seit gestiegen dank der automatischen Dosierungsanlage für Chemikalien, die aus dem Konjunkturprogramm finanziert worden war.
Michael Menkel, der für die Grünanlagen zuständig ist, lobte das Engagement seiner Helfer und kündigte weitere Pflanzarbeiten an. Sabine Riess legte den Kassenbericht vor, der ein gutes finanzielles Polster aufweist. Ohm verwies allerdings erneut darauf, dass ein solider Grundstock absolut notwendig sei für den Fall, dass Umwälzanlage oder Pumpen ausgetauscht werden müssten oder dass künftig strengere (EU-)Richtlinien Maßnahmen am Schwimmerbecken vorschreiben würden.
Nach wenigen Arbeiten 2010 stehen laut Ohm für dieses Jahr einige Projekte an: Umzäunung, Putzarbeiten an den Becken, eventuell Pflasterarbeiten, neue Geländer am Einstieg und Edelstahlduschen an den Duschbecken.
Der Dank des Vereins galt neben Michael Menkel und Gunthard Ohm erneut Schwimmmeister Peter Hosse und Manfred Zoske, der die technische Anlage wartet und überholt. Ihr Können, Wissen und ehrenamtliches Engagement sei unentbehrlich, betonte Gerhard Menkel. Das und die Versorgung mit Quellwasser verschafften dem Verein die solide finanzielle Grundlage.
Vorsorglich sollen sich einige Mitglieder zu Rettungsschwimmern ausbilden lassen, um Peter Hosse vertreten oder im Notfall vorübergehend ersetzen zu können, sagte Gerhard Menkel.
