Der Torbogen von 1563 ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Er stand und steht für zweierlei: für historisches Bewusstsein und die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Als leicht zu verteidigender Zugang zu Schloss und Meierei erbaut, war er Kanzlei der gräflich Landauischen Linie, diente als Wohnstatt für die Kammerdiener, als Jugendherberge und Mietwohnung. Zwei schöne Wappensteine erinnern an den Bau des Gebäudes und das letzte hier regierende Grafenehepaar. Sehenswert sind auch die drei Neidköppe auf beiden Seiten.

1993 übernahm der eigens gegründete Torbogen-Verein die Verantwortung für das Gebäude, sanierte ihn fast komplett und vermietete ihn für Festlichkeiten oder Versammlungen. Die Umgestaltung des Schloss-Areals ab 2014 brachte auch dem Torbogen neue Funktionen: mit einem Friseursalon im Erd- und einer Hochzeitssuite im Obergeschoss.